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Über uns

Peter Strutynski (1945-2015)
Wir engagieren uns für Völkerverständigung, Abrüstungs- und Entspannungspolitik und wir wenden uns gegen den Export von Rüstungsgütern und Waffen: Im Kasseler Friedensforum sind Menschen aktiv, die sich mit Blick auf alte und neue Kriege und angesichts der globalen Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen für eine friedliche Welt einsetzen – und das seit mehr als 30 Jahren.

Mehr als 2.000 Menschen kamen zur Gründungsveranstaltung in die Kasseler Stadthalle, 5.000 nahmen drei Tage später an einem Demonstrationszug durch die Kasseler Innenstadt teil. Das war 1981, zu der Zeit, als die USA in Westdeutschland neue Atomraketen aufstellen wollte, die gegen die Sowjetunion gerichtet waren. Bundesweit formierte sich Widerstand gegen diese Pläne, in vielen Städten entstanden Friedensinitiativen, so auch in Kassel. Hier rief ein Kreis um den Politikwissenschaftler, Friedensforscher und Friedensaktivisten Dr. Peter Strutynski (1945-2015) das Kasseler Friedensforum ins Leben – eine Bürgerinitiative, die sich unabhängig von Parteien und Organisationen als Teil der weltweiten Friedensbewegung versteht.

Krieg und Aufrüstung lösen keine Probleme!

Wir wollen uns nicht damit abfinden, dass „Militärinterventionen“ in aller Welt zur Normalität werden und setzen uns für friedliche Konfliktlösungen auf der Basis des Völkerrechts in allen Konfliktherden der Welt ein. Wir engagieren vor dem Hintergrund eines historischen Bewusstseins: Verpflichtet fühlen wir uns unserer Schlussfolgerung aus dem Zweiten Weltkrieg: „Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg“.

Militär und Krieg dürfen nicht Mittel der Politik sein!

Der Wunsch nach Frieden eint Menschen aus unterschiedlichen Parteien, Humanisten, Gläubige und gewerkschaftliche Aktive. Aufrüstung und Krieg lösen keine Probleme – diese Auffassung teilt eine Mehrheit in unserer Bevölkerung. Wir möchten, dass dies besser sichtbar wird: Wir organisieren gemeinsam mit gleich gesinnten Organisationen Aktionen, Demonstrationen und Unterschriftensammlungen, zum Beispiel

  • für die Abrüstung von Bundeswehr und NATO bis hin zu ihrer Auflösung – denn das Kriegsbündnis NATO dient der militärischen Absicherung imperialer Interessen und bestehender weltweiter Ungleichgewichte,
  • für die Stärkung der UNO als Instrument der Friedenssicherung wie bei ihrer Gründung vorgesehen: Die demokratischen und zivilen Strukturen der Vereinten Nationen – von der UN-Generalversammlung bis zu den humanitären Unterorganisationen wie UNESCO, UNICEF – müssen gestärkt werden. Bei existierenden oder drohenden Gewaltkonflikten muss nach den Regeln des Völkerrechts und der UNO-Charta mit ihrem strikten Gewaltverbot verfahren werden,
  • für die Rüstungskonversion und Umleitung von Militärausgaben zur Lösung dringender gesellschaftlicher Aufgaben,
  • für den Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland und deren weltweite Verschrottung
  • gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr,
  • gegen den Export von Waffen und Rüstungsgütern,
  • gegen die Militarisierung von Bildungswesen und Hochschulforschung,
  • gegen neue Rüstungsprojekte, wie z.B. Kampfdrohnen.


Wir arbeiten ehrenamtlich und finanzieren unsere Aktivitäten aus Spenden und Beiträgen an den Verein „Kasseler Forum für den Frieden e.V.“, IBAN: DE38 5205 0353 0000 0655 08, Kasseler Sparkasse HELADEF1KAS. Spenden an den Verein sind steuerabzugsfähig.

Wir treffen uns montags ab 20:00 Uhr in unserem Büro, Germaniastraße 14 (Café Buch Oase), 34119 Kassel, Tel.: 0561 93717974
Wir freuen uns über jede und jeden, die/der bei uns mitmachen möchte!


Der Film "BissJetzt - 30 Jahre Kasseler Friedensforum" von Stephan Haberzettl entstand im Jahr 2011 anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Kasseler Friedensforums, wenige Tage vor den Jubiläumsfeierlichkeiten.