"Kein Werben fürs Sterben!" – Demonstration gegen die Bundeswehr-Präsenz auf dem Hessentag
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Pressemitteilung vom 1. Juni 2018


"Kein Werben fürs Sterben!" – Demonstration gegen die Bundeswehr-Präsenz auf dem Hessentag


von Jan Schalauske

‚Kein Werben fürs Sterben‘ unter diesem Motto haben über 50 Personen gegen die Präsenz der Bundeswehr auf dem Hessentag in Korbach demonstriert.
„Statt Karriere bei der Bundeswehr, Auslandseinsätze und Aufrüstung fordern wir zivile Perspektiven für junge Menschen, Abzug der Bundeswehr von den Auslandseinsätzen und Abrüstung.“, erklärt Christine Buchholz, hessische Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Verteidigungsausschusses.
Jan Schalauske, friedenspolitischer Sprecher der Linksfraktion im Hessischen Landtag ergänzt: „In Artikel 69 der hessischen Verfassung heißt es unmissverständlich, dass Hessen sich zu Frieden, Freiheit und Völkerverständigung bekennt, der Krieg geächtet ist und jede Handlung, die in der Absicht vorgenommen wird, einen Krieg vorzubereiten, verboten ist. Leider sieht die Realität in Hessen anders aus. Auch von hessischem Boden geht wieder Krieg aus.
Aus hessischen Garnisonen und Standorten der Bundeswehr werden Soldaten in weltweite Auslands- und Kriegseinsätze geschickt. In hessischen Rüstungsschmieden werden deutsche Waffen produziert, mit denen in vielen Kriegen und Krisen dieser Welt getötet wird. An hessischen Hochschulen wird für Militär und Rüstung geforscht. Wir wollen eine andere Politik, die auf Frieden, Verständigung und Abrüstung setzt. Auf dem Hessentag, dem Fest der hessischen Bevölkerung, hat die Bundeswehr nichts verloren.“
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